Das Logo – visueller Brückenschlag aus dem Mittelalter ins Heute
Das Logo zum 777. Geburtstag der Treysaer Stadtrechte im Jahr 2026 dient in seiner Eigenschaft als Wort-Bild-Marke sowohl als Kommunikationsbasis des Anlasses als auch als Brückenschlag der Geschichte in die Moderne.
Die umlaufende Schrift ist an die gotischen Minuskelschriften aus der Mitte des 13. Jahrhunderts angelehnt, um den Ursprung der Stadt auch diesbezüglich aufzugreifen und typografisch zu verdeutlichen. Im Gegensatz dazu die glatte und serifenlose Beischrift, die als moderner gestalterischer Aspekt die Aktualität Treysas aufgreift und verdeutlicht, dass die Stadt nicht stillsteht, sondern eine permanente Entwicklung durchläuft.
Bildhaft fußt das Logo auf der historischen Darstellung der Stadt, über der sich in stilisierter Form die 777 (auch in der serifenlosen Beischrift) erhebt. Die drei 7 stehen an dieser Stelle nicht nebeneinander, sondern greifen ineinander und interagieren auf verschiedenen Ebenen. Auch hier also die visuelle Verbindung von Geschichte und Moderne.
Der Pinselstrich, der im Hintergrund die runde Form des Logos trägt und nach unten verlängert verhilft dem Signet in seiner Gesamtcharakteristik zur Siegel-Optik. Da Dokumente wie die Stadtrechte per Siegel beglaubigt wurden, darf sich auch dieser Punkt innerhalb des Logos präsentieren. Für eine zeitgemäße Stadt wie Treysa darf sich dieses Siegel zur 777-Jahr-Feier aber auch in ein zeitgemäßes Erscheinungsbild hüllen, um auch hier als Brücke von der Gründung bis in die Neuzeit zu dienen.
Sowohl Farbe als auch die tragenden Hintergründe des Logos dürfen dabei variieren. Das Logo selbst tritt in seiner priorisierten Form in einem
schimmernden Goldton in Erscheinung. Um hierzu einen deutlichen Kontrast zu schaffen, der die schnelle Erkennbarkeit udn auich eine entsprechende Fernwirkung ermöglicht, stellt sich das goldene Logo vor intensiven, dunklen Hintergründen dar. Aber auch die variierende Darstellung in anderen Farben und Kontrasten ist möglich.

